Alexander Hammouda

Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin

Akupunktur als Grundpfeiler der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine seit mehr als zwei Jahrtausenden bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert und so die Gesundheit erhält oder wiederherstellt. Durch gezieltes Nadeln dieser Akupunkturpunkte wird der Organismus dazu angeregt, sich selbst zu regulieren.

Ganzmed-Muc, Akupunktur

Mein Fokus liegt auf der effektiven Integration der Akupunktur in ein modernes und ganzheitliches Behandlungskonzept, welches sowohl schul- als auch komplementärmedizinische Aspekte berücksichtigt. Daher erfolgt am Anfang der Akupunkturbehandlung ein ausführliches Erstgespräch im Sinne der westlichen sowie der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Wie läuft eine Akupunktursitzung ab?

Zu Beginn jeder Behandlung teste ich die individuell gewählten Akupunkturpunkte kinesiologisch aus. Die gesetzten Nadeln verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten im Körper, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Meist wird die Akupunktur als wohltuend und ausgleichend empfunden. Ein Behandlungserfolg kann sich bereits innerhalb der ersten Sitzungen einstellen. Dennoch sind bei chronischen Erkrankungen ca. 6-10 Sitzungen erforderlich, um den körperlichen Zustand nachhaltig zu verbessern. Zur Stabilisierung des Behandlungserfolges arbeite ich mit sogenannten Auffrischbehandlungen, welche in mehrwöchigen Zeitintervallen erfolgen können.

Die Akupunkturbehandlungen werden in der Regel mit individuellen Vitalstoff-Infusionen begleitet, um den Körper ergänzend auf der Stoffwechselebene zu unterstützen.

Wo wirkt Akupunktur?

Die Wirksamkeit der Akupunktur ist bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen gut belegt. Zu diesen gehören:

  • Heuschnupfen
  • allergisches Asthma bronchiale
  • Tennisellbogen
  • Menstruationsbeschwerden
  • chronische Wirbelsäulenleiden
  • Muskelbeschwerden
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Regulationsstörungen des vegetativen Nervensystems
  • psychische Beschwerden (z.B. Burnout, Depression)
Chinesische Diätetik
Die chinesische Ernährung nach den 5 Elementen - Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz - die bestimmten Organen zugeordnet sind, gehört neben der Akupunktur zu den grundlegenden Therapieformen der TCM.  

In der chinesischen Ernährungslehre werden alle Nahrungsmittel anhand dreier Eigenschaften kategorisiert: Temperatur, Geschmack und Wirkort bzw. Wirkrichtung im Körper. Diese Eigenschaften der einzelnen Lebensmittel werden zur Konstitution und zum Beschwerdebild des Einzelnen in Beziehung gesetzt.  

Auf diese Weise werden allen Nahrungsmitteln Yin- und Yang-fördernde Qualitäten in unterschiedlicher Weise zugeordnet. Die Beratung erfolgt unter dem Gesichtspunkt, welche Nahrungsmittel für den Patienten energetisch förderlich, welche eher schädlich sind, bzw welche er meiden sollte. Anhand der Konstitution eines Menschen spricht der Therapeut Empfehlungen für die Auswahl und Zubereitungsweise der Mahlzeiten aus.   

Einsatzgebiete 
Ergänzende Therapiesäule zur Akupunktur und deren Indikationen